Mängel (Barrierefreiheit und mehr) der Internet-Seite www.olfen.de werden von den Ruhr Nachrichten aufgegriffen

Ruhr Nachrichten (10.10.2009): 'Stillstand im Netz'
Der Artikel Stillstand im Netz basiert auf meiner Anfrage an die Stadtverwaltung bzw. Bürgermeister Josef Himmelmann in der 29. Sitzung des Rates der Stadt Olfen.
Hier fragte ich nach, ob sich inzwischen – nachdem das Thema bereits vor fast einem Jahr im Ausschuss für Jugend, Senioren, Kultur und Sport (JSKS) durch SPD-Ratsherr Marcus Vieting in einer Ausschusssitzung angesprochen wurde – da etwas getan hätte.
Die damals angesprochene Barrierefreiheit (siehe die entsprechende Verordnung: BITV NRW) ist immer noch nicht realisiert. Als barrierefrei werden die Internet-Seiten bezeichnet, die auch für die Teile der Bevölkerung gut nutzbar, die beispielsweise sehbehindert sind. Mit speziellen Programmen und teilweise auch spezieller Hardware (Braille-Lesezeile) können barrierefreie Internet-Seiten ihre Informationen allen Besuchern zugänglich machen. Der nette Nebeneffekt von barrierefreien Seiten ist, dass diese oftmals klar strukturiert gestaltet werden (müssen) und somit alle Besucher von den entsprechenden Anpassungen etwas haben.
Doch neben dem wichtigen Thema Barrierefreiheit sind auch andere Punkte an olfen.de zu kritisieren. In der Ratssitzung sprach ich beispielsweise an, dass noch immer nicht die Wahlergebnisse dort veröffentlicht sind – weder die der inzwischen fast vor schon zwei Wochen stattgefundenen Bundestagswahlen, noch die der Kommunalwahlen Ende August. Gerade letztere interessieren eine Menge Besucher im Netz, wie ich anhand der Zugriffszahlen und Zugriffsstatistiken von jensmatheuszik.de sehen kann.
Zu den änderen Mängeln verweise ich auf den Beitrag Die Internet-Seite der Stadt Olfen und Axel Ellertmann (UWG) oder: 500,- Euro für drei vergessene Buchstaben und zitiere von dort:
Das Geld [...] sollte lieber in eine vernünftige Internet-Präsenz der Stadt Olfen investiert werden, die sich an aktuelle technische Standards (beispielsweise interne Suchmaschine, RSS-Feed zum Abonnieren von Neuigkeiten usw.) und auch an die rechtliche Vorgaben (Stichwort: Barrierefreiheit gemäß der Verordnung BITV NRW) hält.
Natürlich ist das Thema www.olfen.de nicht das dringendste Problem auf der Agenda der Kommunalpolitik in Olfen. Das ist mir klar. Dennoch sollte man die Bedeutung des Internets nicht unterschätzen und wenn man bedenkt, dass Olfen mehr und mehr zu einem touristischen Ziel und immer attraktiver für auswärtige Besucher wird (z.B. durch die Steveraue), dann sollte man für diese Besucher auch im Internet einen guten Service bieten. Das ganze betrifft natürlich auch die Olfenerinnen und Olfener – denn dass man beispielsweise auf www.olfen.de sich nicht über die Öffnungszeiten der städtischen Postagentur informieren kann ist ein Rückschritt. Im wahrsten Sinne des Wortes – denn vor der Überarbeitung der städtischen Internet-Seite ging das noch…
Ich zitiere mal aus dem RN-Kommentar von Matthias Münch:
Der Auftritt im Internet ist heutzutage ein wichtiges Aushängeschild. Er kann noch so gut angelegt sein, seine Qualität steht und fällt mit der Aktualität. Eine Homepage ist nicht statisch wie eine Broschüre, die alle paar Jahre neu aufgelegt werden muss. Sie ist dynamisch und bedarf ständiger Pflege.
Dem kann ich mich nur anschließen. Da ich noch Mitglied der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Olfen bin, werde ich versuchen darauf hinzuwirken, dass meine Anfrage an die Verwaltung aus der vergangenen Ratssitzung in schriftlicher Form noch konkretisiert wird.
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Kategorie/n: In den Medien, Kommunalpolitik, Politik | Stichworte: Barrierefreiheit, BITV, BITV NRW, Bundestagswahl, Bundestagswahlen, Bürgermeister, Fraktion, Internet, Jens Matheuszik, jensmatheuszik.de, Josef Himmelmann, JSKS, Kommunalwahl, Kommunalwahlen, Marcus Vieting, Matthias Münch, NRW, Olfen, Rat, Ruhr Nachrichten, SPD, SPD-Fraktion, Stadtrat, Stadtverwaltung, Steveraue, Steverauen, www.olfen.de
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