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Stadt Olfen ist am newPark mit 3 % beteiligt

Aktuell berichten die Ruhr Nachrichten, dass sich die Stadt Olfen mit 3 % am so genannten newPark beteiligt hat.

Das Besondere am newPark-Projekt ist, dass hier mehrere Kommunen städteübergreifend zusammenarbeiten, um ein “besonderes Angebot für flächenintensive industrielle und gewerbliche Großvorhaben mit besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes” (so von der Informationsseite der Stadt Datteln) zu schaffen. Zielgruppe sollen große internationale Unternehmen sein, die hier bis zu 9.000 Arbeitsplätze schaffen sollen.

Durch die Beteiligung der Stadt Olfen an der “newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft” beteiligt sich Olfen an diesem großen Gewerbegebiet vor den Toren der Stadt Olfen und wird zukünftig dem Anteil entsprechend – also mit 3 % – am Gemeindesteueraufkommen des newParks beteiligt.

Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn man neue Arbeitsplätze schafft. Nur: Ehrlich gesagt habe ich ein wenig die Befürchtung, dass der newPark zwar sehr modern vermarktet wird, aber nicht gerade ein Selbstläufer ist.

In der Vergangenheit wurden immer wieder große Unternehmen ins Spiel gebracht, die sich hier ansiedeln sollen. Doch das geschah nicht – und das war vor der Wirtschaftskrise. Außerdem gibt es im nahen Ruhrgebiet meiner Meinung nach viele weitere brach liegende ehemalige Industriestandorte, die teilweise infrstrukturell sogar besser angebunden sind als der newPark es sein wird.

Wenn jetzt natürlich ein großes DAX-Unternehmen beschließen würde dort ein Werk mit x-tausend Mitarbeitern zu errichten – da würde sich newPark wirklich lohnen und ich würde gerne sagen, dass ich mich geirrt habe. Aber ich glaube nicht wirklich dran und bin daher nicht wirklich dafür die landschaftlich wertvollen Rieselfelder für eine weitere Industriefläche zu opfern.

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