Übersicht

Regionalverband Ruhr (RVR)

Fahrrad-Symbol auf Asphalt

Was investiert die Stadt Bochum (pro Einwohner*in) für den Radverkehr?

Immer wieder kommt die Frage auf: Was investiert die Stadt Bochum pro EinwohnerIn für den Radverkehr? Oder anders gefragt: Wieviel ist der Stadt die Fahrradmobilität wert? Inzwischen gibt es dazu auch eine Anfrage im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität (AIM) der Stadt Bochum, deren Antwort mit Spannung erwartet wird. Was zahlt die Stadt pro Bochumer*in für den Radverkehr? Das es ein Interesse an dieser Frage (und der Antwort darauf!) gibt, ist klar. Insbesondere wenn andere Städte (z.B. Amsterdam, Kopenhagen und Utrecht) immer wieder gerne als leuchtende Beispiele genannt werden. Dennoch halte ich von der Frage nicht ganz so viel. Dazu habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten auch schon immer wieder an der einen oder anderen Stelle diskutiert - beispielsweise bei der Radwende Bochum. Meine Position damals wie heute war:

Springorumradweg mit Blick auf die Dr.-C.-Otto-Straße in Bochum

Springorumradweg: Abfahrt Richtung Dr.-C.-Otto-Straße soll sicherer werden / Durchgehende Beleuchtung und Beschilderung fehlen (noch)

Vor kurzem wurde der 4. Bauabschnitt des Springorumradweges fertiggestellt. Siehe auch den folgenden Beitrag im Pottblog: Bochum: Springorumradweg (bzw. Springorumtrasse): 4. Abschnitt offiziell eröffnet: Von Altenbochum bis nach Dahlhausen zur Ruhr Für den Weg verantwortlich ist der Regionalverband Ruhr (RVR). Dieser informiert auch auf seiner Website ausführlich dazu. Im Grunde genommen handelt es sich bei dem 4. Bauabschnitt um den Neveltalweg. Dieser führte vom Schlosspark in Weitmar aus bis nach Dahlhausen. Im Gegenzug zum Springorumradweg war der Neveltalweg jedoch geschottert. Damit bot er sich nicht automatisch als Radweg an (auch wenn ihn viele schon damals genutzt haben). Dadurch, dass der alte Neveltalweg jetzt zum Springorumradweg gehört, gibt es eine bequeme Möglichkeit um von Bochum-Mitte in den Südwesten von Bochum zu gelangen. Dabei wird die Bochumer Innenstadt (von Altenbochum) aus quasi mit der Ruhr (in Dahlhausen) verbunden. Von den meisten (insbesondere Radfahrern) wird der Springorumradweg gelobt, wobei es jedoch auch vereinzelt Kritik gibt:

WDR.de-Streitgespräch zum Ruhrgebiet: "Jeder rostige Förderturm ist wild umkämpft" mit Wolfgang Wendland und Jens Matheuszik (Screenshot: WDR.de)

Wolfgang Wendland, Sänger der Punk-Band „Die Kassierer“, ist SPD-Mitglied

Wolfgand Wendland, Sänger der Punk-Band "Die Kassierer", ist Mitglied der SPD Bochum geworden. Siehe dazu auch die Pressemitteilung der SPD Bochum. Ich kenne Wolfgang Wendland erst seit rund fünf Jahren - denn da führte ich mit ihm ein von @MartinTeigeler moderiertes "Streitgespräch" für den WDR: "Streitgespräch" zwischen Wolfgang Wendler und mir (Jens Matheuszik) für den WDR zum Thema Ruhrgebiet: Drei Jahre nach dem Kulturhauptstadtjahr 2010 fand dieses "Streitgespräch" zwischen Wolfgang Wendland und mir zum Thema Ruhrgebiet statt: WDR.de-Streitgespräch zum Ruhrgebiet: "Jeder rostige Förderturm ist wild umkämpft" mit Wolfgang Wendland und Jens Matheuszik (Screenshot: WDR.de) Es ging um das krisengeschüttelte Ruhrgebiet, was hier (angeblich) alles schief läuft usw. usf.

Ruhrgebiet - Tradition neu denken #ZukunftRuhr

Enttäuschend? Konferenz „Ruhrgebiet – Tradition neu denken“ der RuhrSPD mit Finanzminister Olaf Scholz

Ruhrgebiet - Tradition neu denken #ZukunftRuhrAm vergangenen Freitag fand die Konferenz "Ruhrgebiet - Tradition neu denken" der RuhrSPD in Bottrop statt. Persönlich bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich diese beurteilen soll... auf den ersten Blick war ich ein wenig enttäuscht. Dazu aber weiter unten mehr! Erstmal will ich diese Veranstaltung genauer erklären: Diese Konferenz wird zusammen von verschiedenen sozialdemokratischen Ebenen (Land, Bund, Europa) durchgeführt. Neben der Landesebene (also der NRWSPD und der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag) war das auch die Bundesebene (z.B. die NRW-Landesgruppe der SPD im Bundestag) und die europäische Ebene (Sozialdemokratische Partei Europas). Bei der aktuellen Veranstaltung in Bottrop war als Stargast Olaf Scholz (SPD) eingeladen. Der Bundesfinanzminister und Vizekanzler hielt eine Rede und stand im Rahmen einer Diskussion auch Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. "Gegenveranstaltung" zur Ruhrkonferenz für das Ruhrgebiet der Landesregierung? Teilweise wurde gemunkelt, dass diese Veranstaltung eine Antwort oder das Gegenmodell zur geplanten Ruhrkonferenz sein soll. In dieser soll es, so die neue nordrhein-westfälische Landesregierung, um die Zukunft des Ruhrgebietes gehen. Doch die RuhrSPD hat nicht zum ersten Mal zu einer solchen Veranstaltung geladen - bereits 2016 gab es eine solche in Duisburg. Insofern dürfte das grundsätzlich keine extra geplante Gegenveranstaltung gewesen sein... Sandmalerei zum Auftakt: Ruhrgebiet - Tradition neu denken #ZukunftRuhr (Sandbild: Willkommen bei der NRWSPD) Zu Beginn der Veranstaltung gab es erstmal eine "Sandmalerei-Show", in der eine Künstlerin live tolle Gemälde im Sand zauberte. Die sahen richtig toll aus - aber für meinen Geschmack hätte diese Show ruhig etwas gestrafft werden können.

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